Städtisches Gebiet und Zell: 600 Glasfaserhaushalte

Wertvolle Vereinbarung sichert Waidhofen a/d Ybbs Standortvorteil

Leider wurde die Glasfaseranschlussquote nach Ende der Frist im städtischen Gebiet und der Zell mit 30. April nicht ganz erreicht – dennoch gibt es gute Nachrichten. Von etwa 3000 Hauhalten in diesem Gebiet, wurden rund 600 Anträge bei der „Kabelplus“ abgegeben. „Diese 600 haben sich damit ganz klar für zukunftsfähiges Internet entschieden“, freut sich Bürgermeister Werner Krammer. Er verhandelte nun mit Kabelplus-Geschäftsführer Gerhard Haidvogel über die weitere Vorgangsweise. Erfreulicherweise wurde dabei eine gute Lösung für die Stadt Waidhofen gefunden. Denn der Großteil dieser abgegebenen Anträge kann trotz „Nichterreichen“ der Quote realisiert werden. Ein Teil davon kann sogar in Kürze freigeschalten werden, nämlich dort wo die Infrastruktur bereits vorhanden ist. Die restlichen Anschlüsse werden mit Baubeginn im September 2017 (oder auch früher) und einer voraussichtlichen Bauzeit von ca. 1 Jahr hergestellt.

„Auch die gesamte Innenstadt wird auf Glasfaser bzw. FTTH – fiber to the Home umgerüstet! Das garantiert einen Technologievorsprung für unsere historische Stadt“, sagt Bürgermeister Werner Krammer.

In einem nächsten Schritt möchte die „Kabelplus“ mit allen Haushalten sprechen, die entlang jener Strecke liegen, die nun ohnehin aufgegraben werden, um Glasfaserleitungen zu verlegen. Damit bekommen noch weitere Vier- bis Fünfhundert Haushalte die Chance auf Glasfaserinfrastruktur und die Möglichkeit am Projekt teilzunehmen. „Diejenigen, die keine Anträge abgegeben haben und nicht entlang dieser Leitungsstrecken liegen, haben ihre Chance auf zukunftsfähiges, glasfaserbasiertes Internet in nächster Zeit leider verpasst“, sagt Geschäftsführer Haidvogel. Entscheidend bei der nun erreichten Lösung ist vor allem auch, dass es bis dato noch rund 1300 Haushalte in Waidhofen gibt, die ihr Internet über ein altes Telefonkupferkabel erhalten. Ein Gutteil davon kann im Zuge des Projekts nun auf Glasfaser oder Hybridtechnologie aufgerüstet werden. Damit ergibt sich nach Fertigstellung für das gesamte Stadtgebiet in Waidhofen (inkl. NÖGIG-Gebiet) eine Ausbauquote von über 90 % aller Haushalte, die entweder einen solchen Anschluss bekommen oder wo eine Anschlussmöglichkeit ohne weitere Tiefbauarbeiten besteht. Bürgermeister Werner Krammer bedankte sich bei Gerhard Haidvogel im Zuge des Gesprächs für das Zustandekommen der Vereinbarung, die im Anbetracht der Dimension des Projekts und den damit verbundenen Investitionen seitens der „Kabelplus“, beachtlich ist. Auch Gerhard Haidvogel ist zufrieden: „Ich bin davon überzeugt, dass die Waidhofnerinnen und Waidhofner, die unser leistungsfähiges Internet bekommen viel Freude damit haben werden. Die Wirtschaft und allgemein der Standort Waidhofen werden davon enorm profitieren. Ohne die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt wäre dieses Pilotprojekt nicht möglich gewesen.“

Bildtext: Geschäftsführer Kabelplus Gerhard Haidvogel, Bürgermeister Werner Krammer