Erster Waidhofner Stadthonig geerntet

Groß ist die Freude bei allen Beteiligten über den ersten Waidhofner Stadthonig, der eine besonders fruchtige Note hat.

„Man schmeckt ganz deutlich die Brombeeren, die am Standort des Bienenstocks, dem Rabenberg, wachsen“, betont Imker Franz Hochstrasser. Vor Kurzem wurde der Honig geerntet. Bei der Gewinnung des original Waidhofner Naturprodukts überließen Bürgermeister Werner Krammer und Stadtrat Fritz Hintsteiner nichts dem Zufall.

Entdeckeln und schleudern war Chefsache: Unter genauer Anleitung von Franz Hochstrasser stellten die politischen Vertreter ihre Anpacker-Qualität unter Beweis. Eifrig wie die Bienen bei der Honigherstellung, machten sich schließlich Krammer und Hintsteiner zur Gewinnung des flüssigen Goldes ans Werk. „Mit dem Stadthonig haben wir wieder ein Stück kost.bares Waidhofen dazugewonnen. Neben dem Bürgergarten, der ein Platz zum Genießen ist, bereitet uns nun auch dieses echte Naturprodukt vom Rabenberg wahre Gaumenfreuden“, freut sich Stadtchef Krammer, der sich gleichzeitig bei Franz Hochstrasser für die hervorragende Betreuung der Bienenvölker bedankte.
Fleißig waren sie allemal die Bienen am Rabenberg. In Summe wurden 30 Kilogramm Stadthonig geerntet, die von den drei Hauptprotagonisten, Krammer, Hochstrasser und Hintsteiner, im September am Wochenmarkt verkauft werden, wobei die Einnahmen einer bedürftigen Familie zugutekommen. Die Freude über die reichliche Ernte war groß. Auch das Urteil über den Geschmack fiel einstimmig aus: „Sehr gut“, so die einhellige Meinung aller Anwesenden.

Derzeit gibt es drei Bienenstöcke am Rabenberg von denen der Stadthonig gewonnen wird. Überlegungen weitere Stöcke aufzustellen und einen Bienenlehrpfad den Weg entlang auf den Krautberg zu installieren, stehen im Raum.

Foto: Bürgermeister Mag. Werner Krammer, Imker Franz Hochstrasser und Stadtrat Fritz Hintsteiner (v.l.) freuen sich über den ersten Waidhofner Stadthonig.