Gefahrenzonenplan

Maßnahmen zur Entschärfung

Vor kurzem präsentierte die Wildbach- und Lawinenverbauung, eine Institution des Bundes, den gesetzlich vorgeschrieben Gefahrenzonenplan für die großen Stadtbäche Waidhofenbach und Nellingbach. Der Gefahrenzonenplan soll die Gefährdung der entlang der Bäche liegenden Grundstücke sichtbar machen. Bebauungen sind in diesen Zonen nur eingeschränkt zulässig. Er dient dazu Schäden an Bauwerken, die dort eventuell errichtet werden, von vornherein zu vermeiden und soll letztendlich die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer vor finanziellen Verlusten schützen. Gefahrenzonenpläne bilden aber auch die Grundlage von Hochwasserschutzprojekten.

„Uns ist bewusst, dass der Plan in derzeitiger Form für manche Grundbesitzerinnen und Grundbesitzer einen vermeintlichen Schaden und eine Entwertung bedeutet. Er ist für uns aber eine notwendige rechtliche Grundlage um ein entsprechendes Projekt zur Entschärfung planen zu können.  Wir möchten daher Verbesserungen und Lösungen anbieten und gemeinsam mit einem Experten der NÖ Wildbach und Lawinenverbauung ein Projekt zur Entschärfung konzipieren“, erklärt Bürgermeister Werner Krammer.

Die Stadt Waidhofen hat daher die NÖ Wildbach- und Lawinenverbauung bereits mit dem Projekt beauftragt, bauliche Maßnahmen für den vorliegenden Gefahrenzonenplan zu entwickeln. „Der Gefahrenzonenplan ist wichtig für die Sicherheit der Waidhofnerinnen und Waidhofner. Wir bemühen uns aber seitens der Stadt sehr, um eine möglichst zufriedenstellende Lösung für alle. Dafür scheuen wir weder Mittel noch Wege“, betont Stadtchef Krammer.