Wirtschaftskammer-Spitzen zu Gast in Waidhofen

Zukunftsthemen wurden diskutiert

Die Förderung von Talenten in der Region, Best-Practice-Beispiele aus dem Wirtschaftsbereich sowie zur Innenstadtbelebung: Das waren die Themen, die eine hochkarätige Runde aus Wirtschaft und Politik vergangenen Dienstag in Waidhofen diskutierte. Herzlich willkommen hieß Bürgermeister Werner Krammer dabei den Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Dr. Harald Mahrer, und die Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ, Kommerzialrätin Sonja Zwazl.


Nach der offiziellen Eröffnung des Welser Ausbildungszentrums in Gresten, besuchten die Gäste aus Wirtschaft und Politik Waidhofen a/d Ybbs. Bereits beim gemeinsamen Mittagessen im Hotel Schloss an der Eisenstraße brachte Bürgermeister Werner Krammer den Standpunkt der Stadt dar: „Waidhofen ist das Tor zum Ybbstal, das in Zukunft vor großen Herausforderungen steht. Sowohl im Tourismus, in der Wirtschaft als auch bei der Ortskernbelebung. Wir bündeln unsere Kräfte für die Stadtentwicklung, denken aber auch über Grenzen hinweg, um die gesamte Region weiter voranzubringen und zukunftsfit zu machen.“ Beispiele wie die Ybbstaler Alpen, acht Gemeinden, die die touristische Vermarktung der Region gemeinsam in die Hand nehmen, standen im Fokus der Gesprächsrunde.


Im Anschluss führte Johann Stixenberger, Innenstadtkoordinator, durch Waidhofens Stadtzentrum, das in den letzten Jahren zu einem großen Vorbild im In- und Ausland wurde. „Die Innenstadt bietet einen vielfältigen Branchenmix und somit ein Einkaufserlebnis für jedes Publikum. In den kleinen, aber feinen Läden zählt der persönliche Kontakt, der Umgang mit den Kundinnen und Kunden ist eine Herzensangelegenheit“, betonte Stixenberger. Frequenzbringer, wie das Ärztehaus am Oberen Stadtplatz wurden als Best-Practice-Beispiele gezeigt, der Hohe Markt als Vorbild einer positiven Quartiersentwicklung präsentiert.

Ein Besuch der Fassbinderei Schneckenleitner bildete den Abschluss des Stadtrundganges ehe es zum Kamingespräch in den neuen Beta-Campus ging. Ein Ort, der in Zukunft die Antwort auf den Fachkräftemangel in der Region geben soll, was auch gleichzeitig abschließendes Gesprächsthema der Runde war. „Der Beta-Campus ist ein weiteres Leuchtturmprojekt mit dem wir die Region zukunftsfit machen wollen. Gemeinsam krempeln wir die Ärmel hoch und begegnen dem Fachkräftemangel aktiv“, erklärte Bürgermeister Krammer. Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer zeigte sich begeistert: „Ich gratuliere den Verantwortlichen und bin beeindruckt von der positiven Standortentwicklung! Die Kooperationen, die Wirtschaft und Politik hier gemeinsam eingehen, sind wirklich beispielhaft.“


Und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl unterstrich die große Bedeutung der regionalen Wirtschaft: „Vitale Betriebe sind das Herzstück für lebendige Regionen und Kommunen. Sie schaffen Arbeitsplätze, sorgen für Aus- und Weiterbildung, gerade auch für unsere Jugend, und sind für die Lebensqualität einfach unverzichtbar.“

Fotos (c) Theo Kust