Umstellung auf Gelben Sack

Antworten auf häufige Fragen (FAQ)

Ab Mitte April können Leichtverpackungen im Gelben Sack bequem zu Hause gesammelt werden. Die Abfuhr erfolgt  wie beim Rest- und Biomüll direkt ab Haus. Ab diesem Zeitpunkt wird es die Gelben Tonnen bei den Sammelinseln nicht mehr geben, ausgenommen sind hier Wohnhausanlagen oder öffentliche Gebäude. Auch der Bezirk Amstetten stellt das System gleichzeitig um. Jeder Haushalt wird mit einem Startpaket Gelber Säcke und allen wichtigen Informationen zur Umstellung des Systems beliefert.

FAQs zum Gelben Sack

Ist die Entsorgung im ASZ weiterhin möglich?
Leichtverpackungen können zu den Öffnungszeiten weiterhin sortenrein im ASZ abgegeben werden. In Ausnahmefällen - im Krankheitsfall oder Urlaub beim Abholtermin - kann auch der Gelbe Sack in das ASZ gebracht werden.

Können kleinere Wohnbauten eine Gelbe Tonne beantragen?
Bei Wohnhausanlagen oder öffentlichen Gebäuden bleiben die Gelben Tonnen weiterhin bestehen und werden 14-tägig entleert. Wohnbauten ab 6 Haushalten können die Gelbe Tonne in der Umweltabteilung des Offenen Rathauses beantragen. Bei Interesse bitte in der Umweltabteilung T +43 7442 511-142 melden.

Werden durch die Umstellung in Zukunft Gebühren erhöht?
Es wird auch in Zukunft keine Gebührenerhöhung aufgrund der Sammlung der Leichtverpackungen seitens der Stadt geben. Das Sammelsystem wird durch die ARA Altstoff Recycling Austria (www.ara.at) betrieben. Der Stadt Waidhofen entstehen hier keine zusätzlichen Kosten an.

Welche Vorteile ergeben sich aus der Umstellung?
•    Vermeidung von Mülltourismus
•    Die Verschmutzung der Sammelinseln sowie der Umgebung inkl. Gewässer wird vermieden.
•    Durch sortenreinere Trennung im Gelben Sack ist die Recyclingquote wesentlich höher als bei     der Gelben Tonne. Es können zum Beispiel neue Plastikflaschen, Tragtaschen oder Fleece-Pullover erzeugt werden. 
•    Die Bewusstseinsbildung hinsichtlich Einkauf von Plastik und in weiterer Folge eine Verdichtung von leeren Leichtverpackungen, um Platz zu sparen.

Ist dieses System bereits erprobt?
Ja, dieses System ist bereits in 2/3 aller österreichischen Städte und Gemeinden im Einsatz. Die Stadt Amstetten hat das System bereits umgestellt und auch der gesamte Bezirk Amstetten wird im Mai umstellen.

Was passiert wenn das System nicht funktioniert?
Da das System bereits in zahlreichen Städten und Gemeinden erfolgreich im Einsatz ist, kann nicht davon ausgegangen werden, dass es nicht funktioniert. Natürlich wird das System evaluiert und gegebenenfalls angepasst.

Was darf in den Gelben Sack?
Mit den Gelben Säcken sammeln Sie leere Leichtverpackungen, also Verpackungen aus Kunststoff, Materialverbunden, Textilien, Holz und Keramik.

Was darf nicht in den Gelben Sack?
Restmüll - Verpackungen mit Restinhalten - andere Kunststoffabfälle wie z. B. Spielzeug, Haushaltsgeräte, Gartengeräte - Verpackungen aus anderen Werkstoffen, z. B. Glas, Papier,  Metall (bitte in die richtigen Sammelbehälter) - Problemstoffe (bitte zur Problemstoffsammlung)
Achtung: Andersfarbige Säcke und Gelbe Säcke mit hohem Fehlwurfanteil (Restabfall oder andere Gegenstände) werden nicht mitgenommen, sondern mit einem STOPP-Sticker gekennzeichnet. In solchen Fällen sortieren Sie bitte den Inhalt des Sacks und stellen den Gelben Sack zum nächsten Abholtermin hinaus.

Wichtige Infos zum Gelben Sack

Freitag, 16. März 2018