Winter-Schanigärten für Wirte

Corona-Auswirkungen mildern

Seit Beginn der Corona-Pandemie kämpft die Gastronomie weltweit mit großen Einbußen. Immer neue Maßnahmen und Einschränkungen machen auch den Waidhofner Wirten und Gastrobetrieben das Leben schwer. Mit zunehmenden Infektionszahlen ist die Prognose für den Herbst sowie den kommenden Winter sehr düster.

„Dennoch wollen wir unsere Gastronomiebetriebe mit aller Kraft unterstützen. Mir ist bewusst, dass diese Situation für Unternehmer schnell existenzbedrohend werden kann. Unsere Wirte und Kaffeehäuser sind wichtige Frequenzbringer für die Innenstadt auf die wir keineswegs verzichten können. Ich sehe es als unsere Aufgabe hier bestmöglich unter die Arme zu greifen“, betont Bürgermeister Werner Krammer. Aus diesem Grund werden die Schanigarten-Gebrauchsabgaben für 2020 gefördert. „Das heißt es fallen in diesem Jahr keine Schanigarten-Gebühren für die Betriebe an“, so Krammer. Außerdem gibt es diesen Winter die Möglichkeit einen Winter-Schanigarten vor den Geschäftslokalen zu betreiben. Die rechtliche Möglichkeit hierfür wurde in der letzten Gemeinderatssitzung geschaffen. Damit sollen die Auswirkungen der Corona-Krise etwas gemildert werden.

Mit Heizstrahlern, die natürlich ohne fossile Brennstoffe betrieben werden, Fellen und warmen Getränken kann man sich so auch in der kalten Jahreszeit auf einen gemütlichen Besuch bei den Innenstadt-Wirten freuen. „Wie vieles in diesem Jahr ist auch diese Situation neu und anders, aber ich bin mir sicher das Konzept wird bei den Gästen gut ankommen“, blickt Innenstadtkoordinator Johann Stixenberger optimistisch in die Zukunft.

Vor allem an den vier Adventwochenenden, wenn es im Stadtzentrum so richtig weihnachtlich wird, haben Gäste und Einheimische die Möglichkeit zum Flanieren und Genießen. Im Rahmen von „Advent findet Stadt“ ergänzen die Winterschanigärten das Angebot optimal.