Schloss Rothschild prägt die Stadt

Das Schloss Rothschild im Herzen der Stadt Waidhofen ist heute pittoreske Sehenswürdigkeit für Touristen und Kulturzentrum mit vielfältiger Nutzung für die Waidhofner Bevölkerung. Doch das war nicht immer so. Das Schloss und seine Bewohner waren vor allem ein entscheidender Faktor für die Geschichte der Stadt.

Vielversprechende Anfänge

Der Felssporn, wo Ybbs und Schwarzbach zusammenfließen, hatte sich schon im Mittelalter als der ideale Standort für eine Burganlage erwiesen, die seither die Geschichte der Stadt wesentlich beeinflusste. Über die Jahrhunderte hatte sich diese Burganlage ständig verändert und wurde 2007 anlässlich der Landesausstellung einem vorerst letzten Umbau durch den Stararchitekten Hans Hollein unterzogen. 

Die erste Burganlage, ein kleiner Meierhof der Peilsteiner Grafen, ging nach deren Aussterben 1218 an die Herrschaft Freising, die ihre ausgedehnten Besitzungen entlang dem linksseitigen Ybbsufer von Waidhofen aus verwaltete. Der mehrmalige Aufenthalt des Freisinger Bischofs in dieser Burg wird nicht nur durch verschiedene Urkunden belegt, sondern auch durch ein umfangreiches Inventarverzeichnis, das 1313 erstellt wurde. Waidhofen durchlief einen rasanten Entwicklungsprozess, der, ohne den Beweis einer Stadterhebungsurkunde zu haben, die geplante Entwicklung der Stadt erzeugt, wie sie durch die schon früh erkennbare Anordnung der Plätze und Befestigungen zu erkennen ist. Besonders die „civitas nova“, der heutige Untere Stadtplatz belegt den städtischen Charakter Waidhofens. Um 1280 gibt es bereits ein Bürgerspital und ein Siechenhaus im Westen der Stadt. 
Der zunehmende Wohlstand der durch den Eisenhandel aufblühenden Stadt erweckte bald die Begehrlichkeit des Landesfürsten, der das Gebiet um Waidhofen seinem Einflussbereich einfügen wollte. Anlass dazu waren Schulden des Bischofs, die um 1360 zur Besetzung und Zerstörung der Burg in Konradsheim, dem ersten Machtzentrum, durch Herzog Rudolf IV. führten. Der frühe Tod Rudolfs führte jedoch bald zur Wiederherstellung der Freisinger Herrschaft und der Verwaltungssitz wurde nun dauerhaft nach Waidhofen verlegt. 

Waidhofen wird befestigt

Bischof Berthold von Wehingen, der sich als Gefolgsmann der Habsburger weniger in Freising, sondern hauptsächlich in Wien aufhielt, ließ die Stadt um 1400 mit einer Wehrmauer umgeben und die kleine Burganlage wurde zu einem großen und repräsentativen Gebäude mit 40 m Länge und ybbsseitig vier Stockwerken ausgebaut. Der Bergfried entstand offensichtlich in mehreren Bauphasen. Ein weiteres Relikt der frühen Bausubstanz sind die Fresken der ehemaligen Burgkapelle, die bereits 1316 erwähnt wurde. Die Freskenreste sind noch im Erdgeschoss des Schlosses erkennbar. Ein Inventar der Waffenkammer im Schloss belegt die Verteidigungsfähigkeit Waidhofens. Das Zeughaus der Stadt war lange Zeit im Rundturm hinter der Kirche, der zu den ältesten Teilen der Stadtmauer gehört, untergebracht. 

Die Belagerung durch die ungarischen Truppen des Königs Matthias Corvinus war eine erste Nagelprobe für die befestigte Stadt. Der Versuch der Soldaten, in die Stadt einzudringen wurde schnell vereitelt und die Waidhofner verweigerten die Zahlung der geforderten Summe. Der Tod des Königs 1490 ließ die ungarische Herrschaft in dieser Region zusammen brechen.

Zweimal standen die Osmanen vor den Toren der Stadt, ohne sich jedoch auf eine bewaffnete Auseinandersetzung einzulassen. Die Bürger hatten sich auf die Verteidigung ihrer Stadt vorbereitet und absolvierten ein regelmäßiges Schießtraining auf den Schießstätten der Stadt. Eine Verordnung über die „Statt in kriegsleufften“ regelte die Waffenbestückung und Besetzung der Wehrtürme.

Krisen und Konflikte

Von Beginn an diente das Schloss vor allem als Amtssitz des Verwalters der Bischöfe. Wurden diese Pflegerstellen bis zum 16. Jahrhundert mit österreichischen Adeligen besetzt, so erhielten seit der zunehmenden Einmischung des habsburgischen Landesfürsten nur noch Bayern dieses Amt, das man von eigenen Leuten verwalten lassen wollte. 

Die Ortsfremden hatten keinen leichten Stand bei den selbstbewussten und reichen Waidhofner Bürgern. In den 80er Jahren des 16. Jahrhunderts eskalierte der schwelende Konflikt mit den unbeliebten Pflegern durch eine Provokation des Rates, der auch noch protestantisch war: Das Freisinger Wappen wurde vom Amstettner Tor entfernt und durch das österreichische Landeswappen ersetzt. Die darauf folgende Verurteilung und Vertreibung der protestantischen Oberschicht aus Waidhofen bedeutete für lange Zeit das Ende der Autonomiebestrebungen. 
Der wirtschaftliche Aderlass wurde noch durch zwei große Stadtbrände verschärft, die beide vom Schloss ausgingen und dazu führten, dass über einhundert Häuser in der Innenstadt leer standen. Für das Schloss hatte man daraus die Lehre gezogen, das Dach mit Ziegeln zu decken statt mit Holzschindeln. Um 1592 wurde der heute noch bestehende Dachstuhl errichtet, für den die Außenmauern um einen Meter aufgestockt werden mussten. Weitere Umbauten dürften sich angesichts der instabilen politischen Lage durch Reformation und Bauernkriege verzögert und bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts gedauert haben. Über 150 Jahre hatten die Waidhofner Bürger Ruhe vor dem nächsten Sturm. Während des österreichischen Erbfolgekrieges 1741 drangen bayerische Truppen, eingelassen durch den bayerisch-stämmigen Pfleger, in die Stadt ein und plünderten. Erst das Vorrücken der kaiserlichen Truppen mit Panduren-Oberst Trenk veränderte die Lage. Diese zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts war ohnehin durch die ständig erweiterte Einflussnahme der Landesfürstlichen Regierung gekennzeichnet, was sich 1785 durch die Magistratsregulierung unter Joseph II. abzeichnete. Der Freisinger Bischof musste erkennen, dass sein Herrschaftsgebiet mit den flickenartigen Besitzungen immer auf den Dialog und Ausgleich mit den Landesfürsten angewiesen sein würde.

Niedergang von Stadt und Schloss

1803 verlor das Hochstift Freising durch den Reichsdeputationshauptschluss dann endgültig die Besitzungen im Ybbstal, die nun an die habsburgische Staatsherrschaft übergingen. Die mehrmalige Besatzung der Stadt durch französische Truppen musste Waidhofen daher bereits als niederösterreichische Stadt erdulden. Nach der Auflösung der Grundherrschaft verfiel das Schloss zunehmend, wie der Absturz der Burgkapelle in die Ybbs in jener Zeit belegt. Eine Ansicht von Karl Wipplinger aus dem Jahr 1847 zeigt das Schloss bereits ohne Kapellenerker. Eine notwendige Reparatur am Turm 1869 ging einher mit dem Abriss des spitzen Daches und ließ das heutige Aussehen des Turmes mit Zinnenkranz entstehen.

Rothschild und Plenker – Partner für die Stadt

Als Albert von Rothschild das Schloss und die angeschlossenen Jagdgebiete1875 erwarb ließ er schon einige Jahre darauf den Umbau durch den Dombaumeister der Bauhütte St. Stephan in Wien Friedrich von Schmidt ausführen. Schmidt hatte sich seit den fünfziger Jahren des 19. Jahrhunderts einen Namen als Restaurator mittelalterlicher Burgen und Baumeister neugotischer Bauwerke, wie die Wiener Votivkirche und das Rathaus gemacht und war deshalb wohl von Baron Rothschild beauftragt worden. Die Arbeiten konzentrierten sich auf den Ausbau des Innenhofes mit einem Arkadengang und die Errichtung des Stöckl-Gebäudes, wobei die Entwürfe Schmidts zeigen, dass nicht alle Bauten in der von ihm geplanten Form ausgeführt wurden. Offensichtlich hatten die Bauherren auch ihre eigenen Vorstellungen, die sie mit einbrachten. So berichtet zum Beispiel der Waidhofner Historiker Otto Hierhammer von einer Episode, bei der Baronin Rothschild die Kerkergewölbe im Untergeschoss des Bergfrieds besichtigte und angesichts der dort vorgefundenen Skelettreste befahl, diese Kellergewölbe zuzuschütten. Die Innenausbauten im Schloss beschränkten sich auf den Ausbau der vorhandenen Substanz. 1890 wurde der Umbau des Schlosses durch den Bau der neuen Schlossbrücke beendet. 

Doch nicht nur am Schloss hinterließ Baron Rothschild seine Spuren. Gemeinsam mit dem liberalen Bürgermeister Theodor Freiherr von Plenker förderte er durch großzügige finanzielle Unterstützung die Infrastrukturprojekte des weitsichtigen Bürgermeisters, der damit der Stadt einen enormen Modernitätsschub ermöglichte. Eisenbahn, E-Werk, Schulen, Kanalisierung, Krankenhaus und Stadterweiterung führten Waidhofen in das 20. Jahrhundert.   

Schwierige Jahre

Als Louis Rothschild 1911 das Schloss übernahm, ließ er es komplett neu mit französischen Möbeln umgestalten und machte es zu einem eleganten Domizil, in dem sich die Familie gerne aufhielt. Das Schloss diente nicht nur als Wohnresidenz der Familie bei ihren Besuchen in Waidhofen, sondern auch als Zentrale der Forstverwaltung für die riesigen Domänen der Rothschilds um Waidhofen und im Dürrensteingebiet. Der Schlosspark wurde umgestaltet, die Schwarzbachfront mit einem E-Werk zur Versorgung des Schlosses aufgerüstet und ybbsseitig ein Spazierweg angelegt, der heute als Bestandteil des Schlossparks wieder begehbar ist. Das kleine E-Werk wurde im Rahmen der Landesausstellung zu einer Schauschmiede mit angeschlossener Rauchkuchl umgestaltet.

Obwohl die Zwischenkriegszeit auch für die Familie Rothschild wirtschaftliche Belastungen brachte, half Louis Rothschild doch immer gerne bei sozialen Projekten. Dies war umso nötiger als Waidhofen, wie viele Gemeinden mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und politischen Unruhen zu kämpfen hatte, die schließlich den Wechsel von der großdeutschen Stimmung zum faschistischen Radikalismus einläuteten.

Nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich hatte es dessen Führungsspitze sehr eilig, Zugriff auf das Vermögen der jüdischen Bevölkerung zu erhalten. Besonders die Familie Rothschild war eines der ersten Opfer. Das Familienoberhaupt Louis von Rothschild wurde 1938 mehrere Monate inhaftiert, um dadurch in den Besitz der Hüttenwerke in Böhmen zu kommen und sowohl er als auch die Familie von Alphonse mussten beim Verlassen des Landes ihre Kunstsammlungen zurücklassen. Auch das Schloss in Waidhofen wurde arisiert und die Kunstschätze, darunter Bilder von Gainsbourough, Romney und Boucher, sowie wertvolle Fayancen inventarisiert und abtransportiert.
Während des Krieges wurde das Schloss unter Anderem als Depot für die Archivalien der Stadt benutzt. Am Ende des Krieges war es Schauplatz einer weiteren historischen Episode. Die Reste der Heeresgruppe Ostmark unter General Rendulic hatten sich im Waidhofner Schloss einquartiert und die Bevölkerung fürchtete, dass Waidhofen Schauplatz eines letzten verzweifelten Abwehrgefechts gegen die anrückenden sowjetischen Truppen sein würde. Diese deutschen Resteinheiten repräsentierten das, was von der lange propagierten und auch von den Alliierten gefürchteten Alpenfestung übrig geblieben war. Nur wenige Tage vor Kriegsende und mit einem Tag Vorsprung vor den aus dem Osten nahenden Sowjets rückten amerikanische Truppen, die sich in Steyr befanden, über den Taleinschnitt des Nellingbaches Richtung Waidhofen vor, ohne auf Widerstand zu stoßen. Der mutige Vorstoß eines amerikanischen Offiziers, der die Deutschen zur Kapitulation aufforderte, verhinderte für die Stadt weitere Kampfhandlungen. General Rendulic begab sich in amerikanische Gefangenschaft und die am nächsten Tag einrückenden Sowjets konnten Waidhofen und auch das Schloss in Besitz nehmen, und es für die nächsten 10 Jahre ihrem Besatzungsgebiet einfügen.
Man darf annehmen, dass die lang andauernde militärische Besetzung schlimme Spuren im Schloss hinterließ. Als Ende der 40er Jahre die Rothschilds ihre Besitzungen zurück bekamen, überließ Louis, der inzwischen in die USA ausgewandert war, die Waidhofner Domänen mit dem Schloss als Sitz der Forstverwaltung dem österreichischen Staat mit der Auflage, für seine ehemaligen Arbeiter einen Pensionsfonds einzurichten, der ihnen finanzielle Absicherung garantierte. 

Neubeginn nach dem Krieg

In der Nachfolge der früheren Nutzung des Schlosses wurde die Verwaltung der Güter an die Bundesforste übergeben, die eine Forstfachschule errichteten, die bis 2002 dort beheimatet war. Im Rahmen einiger Immobilienverkäufe des Bundesministeriums wurde auch das Schloss Rothschild zum Verkauf angeboten und von der Gemeinde 2003 erworben. 

Heute glänzt das Schloss, das vom Stararchitekten Hans Hollein mit sensibler Rücksichtnahme auf die mittelalterlichen Baustrukturen umgebaut wurde, durch moderne gläserne Aufbauten, die die Proportionen von Schloss und Turm wiederherstellen. Im Inneren bildet der ebenfalls von Hollein geplante und spektakuläre Kristallsaal das Zentrum des Schlosses, das als lebendiges Veranstaltungszentrum mit kulturtouristischer Nutzung der Mittelpunkt des Waidhofner Kulturlebens ist. 
Wie die Stadt ist auch das Schloss einer permanenten Entwicklung unterworfen. Der mittelalterliche Ausbau durch die Freisinger Bischöfe, die neugotische Umgestaltung unter Rothschild und die moderne Präsentation als architektonisches Aushängeschild der Neuzeit haben das Schloss immer wieder als Spiegel seiner Zeit erscheinen lassen. Gemeinsam mit der Stadt hat es Glanzzeiten, Kriege und wirtschaftliche Krisen überstanden und ist daher bis heute Symbol für die Entwicklung der Stadt und ihrer Geschichte. 


Herrschaft und Partnerschaft

Geschichte des Hochstifts Freising in Österreich

von Eva Zankl 

Der Musealverein Waidhofen widmete 2013 eine Sonderausstellung der historischen Grundherrschaft des Bistums Freising über die Gebiete am linken Ybbsufer (Bild Mohrenwappen) und der Städtepartnerschaft, die vor einigen Jahren unterzeichnet wurde und damit die historischen Beziehungen erneuerte. Da das Hochstift Freising Besitzungen im gesamten Raum der späteren Habsburgermonarchie erhielt, und damit nur ein Beispiel für die Kolonisierungs- und Missionierungstätigkeit des Heiligen Römischen Reiches im Osten des Reiches ist, sollen diese Besitzungen Freisings kurz beleuchtet werden. Schon im 8. Jahrhundert sonnten sich die Freisinger Bischöfe in der Gunst der bayerischen Herzöge aus dem Geschlecht der Agilolfinger und schließlich auch der karolingischen Kaiser. In diesem bayerischen Zentralraum erhielten sie Grundbesitz, der zum Kern des Hochstifts werden sollte und die Bischöfe zu Reichsfürsten werden ließ. Die Beziehungen der bayerischen Herzöge in den südöstlichen Teil des Reiches, nach Südtirol und Karantanien, bescherten auch den Freisinger Bischöfen Grundbesitz für die Urbarmachung des Landes, aber auch die Missionierung der seit der Spätantike eingewanderten slawischen Bevölkerung. 

Hier ist vor allem 769 die Gründung und Erwerbung von Innichen im Pustertal zu erwähnen. Im Lauf der nächsten einhundert Jahre kamen noch Besitzungen in Bozen und im Wipptal, sowie in Kärnten hinzu. Viele dieser Gebiete konnte Freising jedoch nicht behalten, da die Bistümer Salzburg und Säben ihre alten Machtansprüche geltend machten und - dank ihrer Zugehörigkeit zu den großen Dynastengeschlechtern ihrer Zeit - auch durchsetzten konnten.1)

Das Eigenkloster in Innichen war dem Bischof, der auch als dessen Abt fungierte, immer eng verbunden, selbst als Bischof Otto das Kloster im 12. Jahrhundert in ein Kollegiatsstift umwandelte und den überwiegenden Teil des Klosterbesitzes direkt seinem Herrschaftsbereich unterstellte. 

In der Blütezeit des Heiligen Römischen Reiches vom 9. bis zum 11. Jahrhundert, gehörten die Freisinger Bischöfe zum engeren Kreis um den Herrscher und wurden daher nochmals mit großzügigen Schenkungen für ihr Bistum bedacht. Die Grunderwerbungen in Kärnten, speziell in Maria Wörth, konnten gefestigt und ausgebaut werden, und die Salier belehnten Bischof Abraham mit Gebieten an der Save, deren Mittelpunkt die Ansiedlung Skofja Loka (Bischofslack) wurde.

Sein Nachfolger Gottschalk erhielt die ersten Besitzungen im Mostviertel, während die strategisch wichtigen Herrschaften Oberwölz, Rothenfels und Obervellach am Handelsweg über die Tauern, in die Regierungszeit Bischof Egilberts fielen.
Der Investiturstreit zwischen Papst und Kaiser schwächte die Kirche im Reich und der Machtausbau der weltlichen Reichsfürsten drängte auch das Hochstift Freising in die Enge. Die eigenen Machtinteressen der bayerischen Herzöge und die mangelnde Unterstützung des Kaisers verhinderten den Ausbau der bischöflichen Landesherrschaft. Nach einer langen Phase der territorialen Schwächung konnte das Hochstift im 13. Jahrhundert mit Garmisch, Partenkirchen und Mittenwald noch einmal wichtige Gebiete im Loisachtal erwerben und als Grafschaft Werdenfels konstituieren.2)
Doch die Zeit des großen Landesausbaus und der Erwerbung großflächiger Territorien war vorbei und so galt es nur noch, die Besitzungen so lange als möglich dem Zugriff landesfürstlicher Interessen zu entziehen, wobei den Bischöfen alte Bindungen zugute kamen, die lange vor der Entstehung der Herzogtümer in den östlichen Marken entstanden waren. Die geographische Zersplitterung des Freisinger Herrschaftsbesitzes trug den Kern vieler Probleme und Aufgabenstellungen in sich. Konflikte zwischen bischöflichen Vögten und dem meist abwesenden Grundherrn, Beziehungsgeflechte zwischen Landesfürstentum, Adel, Bürgern und den jeweils regierenden Bischöfen, aber auch religiöse Konflikte und verschiedenartige Verwaltungsstrukturen, bestimmten die Geschichte bis zur Auflösung der bischöflichen Herrschaft Anfang des 19. Jahrhunderts.
Das bayerische Hochstiftsterritorium rund um die Stadt Freising und den Domberg festigte den Status der Bischöfe als Reichsfürsten, doch die Besitzungen in den späteren Habsburger Landen bildeten die wirtschaftliche Basis und manche von ihnen machten den Bischof wohlhabend.

Freisings Ausdehung in den Südosten

So wie das bereits erwähnte Innichen mit seiner Lage im Pustertal, einer wichtigen Querverbindung zwischen Kärnten und dem Brennerpass, erwiesen sich auch die Orte Oberwölz und Obervellach am Südrand des Alpenhauptkammes als wertvolle Handelsplätze. Das Grenzgebiet zwischen der Mark Karantanien und der Steiermark wurde zur Festigung der Reichsmacht gezielt mit Königsgütern besiedelt, und schon im 13. Jahrhundert besaß Obervellach eine Münzstätte. Allerdings gingen diese Besitzrechte durch die Konkurrenzsituation zum Salzburger Suffraganbistum später verloren.3)
Umso drängender wurde daher im 12. Jahrhundert der Bau der Burg Rothenfels und der Ausbau von Oberwölz zum Markt und schließlich zur Stadt betrieben, wurde dadurch doch neben dem Bergbau auch das Maut- und Stapelrecht gesichert. Da Oberwölz an wichtigen Saumpfaden über die Niederen Tauern lag, wurden hier viele Waren aus dem Fernhandel umgeladen und die Produkte aus den eigenen Hammerwerken verkauft. Das Mohrenwappen der Stadt Oberwölz ist beredter Zeuge für die Zugehörigkeit zu Freising, und die Bilder von Valentin Gappnigg sind ein wertvolles historisches Erbe, das Oberwölz bis heute mit dem Bistum Freising verbindet.

Valentin Gappnigg wurde ca. 1661/62 geboren und malte anlässlich einer Reise von Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck zwei Ansichten von Oberwölz und der Burg Rothenfels, als Erinnerungsgeschenke für den Bischof. Dieser beauftragte darauf Gappnigg, zur Ausschmückung des Fürstenganges seiner Residenz, weitere Ansichten der Freisinger Besitzungen zu malen. 

Bis 1702 entstanden so 32 Veduten, die heute im Diözesanmuseum am Domberg hängen und den Zyklus des 1736 verstorbenen Malers zum einzigartigen Dokument der Freisinger Besitzgeschichte machen.4

Flickenteppich entlang der Donau

Auch nördlich der Alpen hinterließen die Bischöfe ihre Spuren, hier im Ybbstal und entlang der Donau, die als wichtiger Verkehrsweg auch die dort gelegenen Besitzungen zu strategisch bedeutenden Grundherrschaften machte. 1049 beauftragte Kaiser Heinrich III. das Bistum Freising mit der Gründung eines Kollegiatstiftes beim Donauhafen Ardagger, der vermutlich bereits in römischer Zeit eine strategische Bedeutung besaß. Die verkehrsgünstige Lage an einer Fernstraße aus dem böhmischen Raum in den Süden und als Umschlagshafen kurz vor dem gefürchteten Strudengau ließ schon in karolingischer Zeit eine Schiffersiedlung entstehen, die sich schnell zum Markt entwickelte. Hier wurden die Waren ausgeladen, um den Greiner Strudel auf dem Landweg zu umgehen und ab Ybbs per Schiff weiter transportiert zu werden. Der Propst des Stiftes war meist ein Domkanoniker aus Freising, weshalb die Verwaltung durch ortsansässige Priester erfolgte. Im Lauf der Jahrhunderte wurde die Bindung zwischen Freising und dem Stift durch die Machtansprüche der Habsburger gelockert, die Propstei und Hafen unter ihrer Kontrolle halten wollten, bis Joseph II. das Kollegiatstift 1784 schließlich auflöste. 5)

Weiter flussabwärts bescherte den Freisingern in Weissenkirchen ein Lesehof mit ausgedehnten Weinlagen einen besonderen Schatz. Die Wachau war schon in der Römerzeit als Weinbaugebiet bekannt, und auch die bayerischen Bistümer wussten den Wachauer Wein zu schätzen. Mit über 190 Tagwerk Weingartenfläche und mehr als 200 Hektolitern Ertrag, verfügte Freising über den größten Weingartenbesitz der Wachau. Auch diese Güter gingen mit der Säkularisation verloren. Heute ist der Lesehof seit 200 Jahren im Besitz der Familie Leitner, die die Beziehungen zu Freising pflegt und ihre Produkte auch auf den Domberg in Freising liefert.

Weiter flussabwärts bescherte den Freisingern in Weissenkirchen ein Lesehof mit ausgedehnten Weinlagen einen besonderen Schatz. Die Wachau war schon in der Römerzeit als Weinbaugebiet bekannt, und auch die bayerischen Bistümer wussten den Wachauer Wein zu schätzen. Mit über 190 Tagwerk Weingartenfläche und mehr als 200 Hektolitern Ertrag, verfügte Freising über den größten Weingartenbesitz der Wachau. Auch diese Güter gingen mit der Säkularisation verloren. Heute ist der Lesehof seit 200 Jahren im Besitz der Familie Leitner, die die Beziehungen zu Freising pflegt und ihre Produkte auch auf den Domberg in Freising liefert.

Auch der Besitz rund um Hollenburg gehörte mit seinem Weinbaugebiet an der Traisen seit dem Ende des 9. Jahrhunderts zum Hochstift Freising, und in Wagram unterhielt der Bischof einen Lesehof. Daneben begründete die Schiffsanlegestelle mit der Fähre den Wohlstand des Ortes. Für die bereits um 1160 genannte Florianikapelle erhielt Freising das Pfarrrecht und schützte seine Herrschaft durch die Anlage einer Burg auf einer Terrasse über der Donau. Etwa um 1350 wurde Hollenburg das Marktrecht durch Herzog Rudolf IV. verliehen und Bischof Berthold von Wehingen  baute die Befestigungsanlage aus, die seitdem Bertholdstein genannt wurde. Kriegerische Verwüstungen und Seuchen führten zum Niedergang des prosperierenden Ortes. An die Besitzgeschichte des heute zur Stadt Krems gehörenden Marktes erinnern der Mohrenkopf im Wappen und die Ruine der Burganlage.

Der Ausbau der Burg Bertholdstein war Teil eines gewaltigen Bauprogramms, das Bischof Berthold von Wehingen für seine Besitzungen in Großenzersdorf, Hollenburg, Ulmerfeld und Waidhofen realisierte. Geboren um 1345 bei Wien, machte der ursprünglich aus einem schwäbischen Ministerialengeschlecht stammende Berthold von Wehingen schnell Karriere am Wiener Hof. Seit 1381 war er Bischof von Freising, hielt sich aber als Kanzler der habsburgischen Herzöge die meiste Zeit in Wien auf. Seinen Einfluss am Hof beweist der Hollenburger Vertrag von 1395. Er dokumentiert die Aussöhnung zwischen den Habsburgern Wilhelm und Albrecht. Berthold von Wehingen nutzte seine bedeutende Stellung, um die Streitparteien auf seiner Burg Bertholdstein zu einem Kompromiss zu bewegen, der die gemeinsame Regierung der Erblande und die Teilung der Einkünfte zum Inhalt hatte. Bischof Berthold starb 1410 und ist gemeinsam mit seinem Bruder Reinhard in der von ihm gestifteten Wehinger Kapelle im Stift Klosterneuburg beigesetzt. 6

Mit Großenzersdorf ist schließlich der östlichste Besitz der Bischöfe erreicht. Im Jahr 1021 schenkte Kaiser Heinrich II. dem Kloster Weihenstephan das Umland von „Encines Dorf“, das schon wenige Jahre danach als Tauschobjekt an das Hochstift Freising gelangte. An der Grenze zu den Ungarn verlockte das fruchtbare Land zur Missionierung und Kultivierung. 

 1296 war daraus ein ansehnlicher Herrschaftsbesitz mit allen Hoheitsrechten geworden. Ab 1396 ließ Bischof Berthold von Wehingen eine Stadtmauer errichten und verlieh Großenzersdorf damit den Status einer Stadt, verbunden mit dem Recht, das Mohrenwappen zu führen. Dennoch sollte die wehrhafte Stadt im Lauf der Jahrhunderte noch mehrmals Opfer von Kriegshandlungen und Verwüstungen werden. 

Das Ybbstal – ein Tor zum Reichtum des Erzbergs

Das besondere Augenmerk der Ausstellung „Herrschaft und Partnerschaft“ lag jedoch auf den Besitzungen im Ybbstal, bzw. am linken Ybbsufer. Die erste Schenkung erfolgte 995 mit Ulmerfeld, das mit 6 Königshufen als Tauschobjekt zwischen König Otto III. und Bischof Gottschalk diente. Hier lag der Ausgangspunkt für eine kleinräumige, aber wie sich erweisen sollte, ergiebige Kolonisierung des Ybbstales.

Die starke Befestigung des Ortes, die unter Bischof Berthold von Wehingen erfolgte und auf der Ansicht von Valentin Gappnigg noch zu erkennen ist und im 19. Jahrhundert weitgehend abgebrochen wurde, zeigt die Bedeutung Ulmerfelds als Verwaltungssitz. Die Burganlage dient heute der Stadt Amstetten als Kultur- und Veranstaltungszentrum.

Nur ein Jahr später, am 1. November 996 wurde die Grundherrschaft in Ulmerfeld noch durch einen Königshof und 30 Hufen in Neuhofen, „der Gegend, die in der Volkssprache ostarrichi heißt“ ergänzt und damit das Interesse des Kaisers am Ausbau dieses Landstrichs erkennbar. Das Dokument, das diese Schenkung beurkundet, ist heute eines der wertvollsten historischen Zeugnisse österreichischer Geschichte und im Volksmund als Ostarrichi-Urkunde bekannt.*)

Von Ulmerfeld aus wurde in späteren Jahren auch noch der Markt Randegg verwaltet, der zunächst von den Burgherren in Reinsberg regiert wurde, aber nach dem kinderlosen Tod des letzten Burggrafen wieder in den Besitz Freisings übergehen sollte. Der kleine Ort war wegen seiner Lage an der Kreuzung wichtiger Straßen in das kleine Erlauftal und nach Süden interessant. Doch die machtbewusste Witwe Alhaid von Reinsperg widersetzte sich erfolgreich allen Ansprüchen 7) und erst nach mehreren Jahrzehnten konnten die Freisinger ihren Besitz wieder in Empfang nehmen. 

Aschbach

Für eine relativ kurze Zeit gehörte auch Aschbach zum freisingischen Besitzkomplex und entwickelte sich dank seiner günstigen Lage an der Kreuzung zweier wichtiger Verkehrswege zu einem Handelsplatz mit Potential. Als der Bischof nach dem Aussterben der Peilsteiner, die ihm seinen Besitz um Waidhofen entfremdet hatten, diesen wieder in Empfang nehmen konnte, verzichtete der Babenberger Landesfürst Leopold VI auf die Einverleibung des Lehens. Als Tauschobjekt erhielt er dafür Aschbach, das schon bald zum Markt erhoben wurde und Waidhofen ernsthafte Konkurrenz machte.
Eine kurze Zeitspanne, die Aschbach als Pfand an Waidhofen auslieferte, nutzte der Bischof um sich der unliebsamen Konkurrenz durch wirtschaftliche Beschränkungen zu entledigen. Auch nach der Rückgabe an den Landesfürsten konnte Aschbach nicht mehr an die Entwicklung Waidhofens anschließen.

Hollenstein und Göstling

Das Dorf Göstling, das im Urbar von 1305 gerade mal 76 bäuerliche Anwesen sowie einige Hammerwerke mit dazu gehörigen Wohnhäusern zählte, hatte seine Bedeutung in erster Linie durch seine Lage an der wichtigen Straße über den Mendlingpass, der die steirische Eisenstraße mit dem Ybbstal verband. Diese Grenzsituation führte aber auch zu andauernden wirtschaftlichen Streitigkeiten mit den Klöstern Admont und Gaming und dem Hochstift Passau, deren Herrschaftsgebiete an das Freisinger Gebiet grenzten. Diese eskalierten 1576 als der Göstlinger Amtmann mit 100 Bauern ein Kohlebergwerk des Stiftes Admont im Dürrengraben zerstörte. 8) 

Der Waidhofner Einflussbereich wurde zur übersichtlicheren Verwaltung in mehrere Ämter eingeteilt und Hollenstein war ein Amt, das eine nicht unerhebliche wirtschaftliche Bedeutung hatte. Entlang des Hammerbaches reihten sich bis zur Dornleiten die Hammerwerke, Schmieden und Arbeiterhäuser. Das Rauheisen, das – obwohl ein Abfallprodukt - in der Herrschaft Waidhofen zu Kleineisenprodukten verarbeitet werden durfte, wurde dabei direkt über den Mendlingpass und die Promau in das Hammerbachtal gebracht. Noch heute bezeugen renovierte und revitalisierte Hämmer wie der Trefflingguthammer oder der Wentsteinhammer die Produktion entlang des Baches. Die wuchtige Wehrkirche und repräsentative Herrenhäuser erinnern noch heute an die Bedeutung Hollensteins als industrielle Produktionstätte der Frühneuzeit.

Das Interesse der Bischöfe an den beiden Ämtern wird auch durch die Brücke von Kleinhollenstein belegt, deren Bau von Bischof und Landesfürst 1561 beschlossen wurde. Bis dahin mussten die Eisentransporte aufgrund des unpassierbaren Ofenloches umständlich über die Anhöhen geführt werden, so dass der Brückenbau eine erhebliche Erleichterung bot.

Waidhofen

Doch das wohl glänzendste Juwel unter den Besitzungen nördlich der Alpen war wohl Waidhofen, das durch seine Lage schnell Umschlagplatz zwischen Eisenhandel und Lebensmitteltransporten zum Erzberg wurde. Schon die erste Nennung 1186 behandelt einen Streit um die Abgaben der Stadt, die ein wichtiges Etappenziel entlang der Fernhandelswege war. Als Verwalter setzten die Bischöfe die Familie der Peilsteiner ein, die von ihrer Burg Konradsheim aus die Rechte Freisings schützen sollten. Doch der zunehmende Einfluss der Peilsteiner führte zu Streitigkeiten und endete erst mit dem Aussterben des Geschlechts um 1218.
Mit dem Erlangen der Landgerichtshoheit und der Errichtung eines Marktes hatten die Bischöfe ihre Stellung am linken Ybbsufer endgültig gefestigt und demonstrierten dies mit dem Mohrenkopf im Wappen Waidhofens. 9) Die wirtschaftlich erfolgreiche Stadt wurde zu einem Lieblingskind der Bischöfe und Bischof Berthold von Wehingen ließ daher um 1400 die Stadt mit einer Wehrmauer befestigen und baute die Burg aus.

Durch die Kleineisenindustrie und den Handel reich geworden, entwickelte sich aber auch eine selbstbewusste Bürgerschaft, die ihren Wohlstand im Stadtbild verewigte und ihre Rechte in den nächsten Jahrhunderten immer energischer ausweitete. Der lange Streit mit Steyr hatte ihnen klar gemacht, dass ihr Ehrgeiz durch die Konkurrenzsituation zwischen den Habsburgern und den Freisinger Bischöfen gebremst wurde. Die Bischöfe bewiesen überraschende Langmut mit den protestantischen Bürgern und erst als sie der Unterstützung durch den Erzherzog sicher sein konnten, reagierten sie mit der Absetzung des Stadtrates. 10)

Doch wie schon zu Beginn erwähnt, war die Verwaltung von Besitzinseln im österreichischen Gebiet zunehmend problematisch und die Herrschaft des Bischofs bewegte sich im Spannungsfeld zu den Interessen des habsburgischen Landesfürstentums. Das gemeinsame Eingreifen der beiden Herrscher gegen den protestantischen Stadtrat in Waidhofen 1587 beweist wohl eindringlich, dass der Bischof nur in Abstimmung mit den Habsburgern seine Herrschaft durchsetzen konnte. Die Magistratsregulierung 1785 durch Joseph II. war ein Verwaltungsakt, der die eigenständige landesfürstliche Herrschaftsausübung dokumentiert und die wenige Jahrzehnte später folgende Auflösung der Freisinger Grundherrschaft einläutete. 

Heute blicken die Waidhofner Bürger stolz auf die historischen Bindungen zu Freising und die Sonderstellung als Stadt mit eigenem Statut, die aus dieser besonderen grundherrschaftlichen Konstellation entstand. Die Ausstellung „Herrschaft & Partnerschaft“ sollte genau jenen Stolz auf die eigene Geschichte beleben und die Identität der Waidhofner und ihrer Wurzeln stärken. 

Anmerkungen: 
1. Volker, Laube; Bischöfe und Fürsten – Das Hochstift Freising; in: Freising in Europa, S. 52 
2. Glaser; Hochstift Freising, S. 9 
3. Pfister, Freising in Kärnten, s. 210 
4. Glaser; Valentin Gappnigg, bürgerlicher Maler in Oberwölz; S. 15 
5. Treffler, Guido, Das Kollegiatsstift Ardagger, in: Freising in Europa, S. 158 
6. Stierle, Die Herren von Wehingen S. 62 
7. Hottenroth, Hans Hagen; In memoriam, S. 
8. Glaser, Hochstift Freising, S. 93 
9. Gleixner, Freising im Ybbstal, S. 27 
10. Weigl; Reibungspunkte zwischen Stadt und Herrschaft. Die freisingischen Pfleger in Waidhofen an der Ybbs; S. 302 

Literatur: 
• Hubert Glaser, Valentin Gappnigg, bürgerlicher Maler in Oberwölz und sein Zyklus von Ansichten der hochstiftischen Besitzungen für den Fürstengang zu Freising; in: Hochstift Freising; Beiträge zur Besitzgeschichte, Hg: Hubert Glaser, Erich Wewel Verlag, München 1990 
• Freising in Europa. Von den europäischen Verbindungen des Erzbistums München und Freising; Hg.: Peter Pfister, Verlag St. Michaelsbund, München 2005 
• Herwig Weigl; Reibungspunkte zwischen Stadt und Herrschaft. Die freisingischen Pfleger in Waidhofen an der Ybbs; in: Hochstift Freising; Beiträge zur Besitzgeschichte, Hg: Hubert Glaser, Erich Wewel Verlag, München 1990 
• Stierle, Leopold; Die Herren von Wehingen; Ein schwäbisches Rittergeschlecht im Dienste der Grafen von Hohenberg, der Babenberger, König Ottokars von Böhmen und der Habsburger. Thorbecke Vlg. Sigmaringen 1989 
• Notter, Florian; Das Hochstift Freising. Ein Fürstentum der „Flicken und Fetzen“. In: Fink, das Magazin, S. 16 
• Der Mohr kann gehen. Ausstellungskatalog des Diözesanmuseums Freising; Fink Verlag, Weiler 2002 
• Gleixner, Sebastian; Freising im Ybbstal – Der Mohr in Waidhofens Wappen, in: 100 Jahre Musealverein Waidhofen an der Ybbs, Waidhofen 2005 
• Hottenroth, Hans Hagen; In memoriam. Persönlichkeiten, Personen, Leute, Menschen. Hg. Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft des Bezirkes Scheibbs, Scheibbs 1984 

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