Genuss wie anno dazumal

In der historischen Innenstadt wohnt das bunte Leben – in den Schanigärten und Kaffehäusern sieht man die Hingabe zur Kreativität und schmeckt die Liebe zur Tradition.



Reges Treiben 

Vier Uhr morgens, wenn die Traditionsbäcker der Stadt ihre krossen Weckerl aus dem Ofen holen, ist es noch still in der Stadt. Die Straßenbeleuchtung erhellt ein wenig vom historischen Innenstadtpflaster. Noch wacht der Bub oben am Forellenbrunnen im Dunkel der Stadt über die Stille. Knapp zwei Stunden später geht langsam, zwischen den Reihe an Reihe stehenden Häusern, die Sonne auf. In und vor den historischen, liebevoll restaurierten Gemäuern beginnt sich das Leben zu regen. Von den Rastbänken in der Stadt oder bei der Mariensäule sitzend, kann das beginnende Stadttreiben beobachtet werden. Es wuseln die Jüngsten vielleicht gerade in den Kindergarten, es spazieren die Menschen von A nach B. Manche eilen, andere flanieren. Vor Jahrhunderten klapperten die Pferde über das Pflaster der Kleinstadt, die einst ein bedeutendes Zentrum der Eisenverarbeitung war. 


Wer nicht genießt, wird ungenießbar…
… sagte einst Johann Wolfgang von Goethe. 

Geschäftiges Plaudern auf dem Markt

Schon seit dem 12. Jahrhundert treffen sich die Menschen hier dienstags und freitags auf dem Bauernmarkt. Obst, Gemüse, Fleisch, Käse,… wird zum Lebensqualität kosten und zum Kauf angeboten. Am Hohen Markt ist jeden Samstag Genussmarkt. Auf den Märkten der Stadt gibt man sich die Hand und hält die Qualität, die man verspricht. In den feinen Läden haben die Kaufleute besonderen Service und ein gutes Verhältnis zu ihren Kunden. Protzige Einkaufszentren findet man nicht. Vieles hier ist gut wie in älteren Zeiten, vor allem die Rezepte schmecken nach früher. 


Auf das Leben anstoßen

Tradition wird, vor allem auch in den Bäckereien in der Stadt, großgeschrieben. In den gemütlichen Kaffees wird vom Alltag und vom Besonderen erzählt. Im Schlosshof unter freiem Himmel oder im Arkadenhof verwöhnt kreative Küche auf hohem Niveau die Gaumen der Besucher. Auch kulinarisch verbinden sich Menschen aus vieler Herren Länder zu einer vielfältigen Auswahl. Im Schanigarten wird das selbstgemachte Eis genossen. An lauen Sommernächten vor den Bars und Lokalen wird gefeiert und philosophiert. Gerne wird hier auf das Leben angestoßen. Irgendwann abends, verschwindet die Sonne wieder. Die Nacht legt sich über die zur Ruhe gehende Innenstadt und die Hügel des Umlandes. Bis zum nächsten Morgen, wenn die Stadt wieder erwacht. 

Gute Nacht in Waidhofen

Nach diesem erlebnisreichen Tag haben Sie sich eine wohltuende Rast verdient. Waidhofens Beherberger freuen sich, Sie als Gast begrüßen zu dürfen.