Investitionen in Bildung sichern Zukunft

Spatenstiche für neue Bildungsinfrastruktur in Konradsheim und Windhag

Mit dem Spatenstich für den Neubau der Volksschule Konradsheim, vergangenen Donnerstag und den Umbau der Volksschule Windhag, vergangenen Freitag, starten zwei zentrale Investitionen in die Bildungsinfrastruktur der Stadt Waidhofen. In Konradsheim wird ein in die Jahre gekommenes Schulgebäude durch einen zeitgemäßen Neubau ersetzt. In Windhag werden künftig Kindergarten und Volksschule an einem gemeinsamen Standort vereint. Beide Vorhaben stehen für ein klares Ziel: notwendige Investitionen jetzt umzusetzen und damit die Bildungsstandorte in den Ortsteilen langfristig zu sichern.

„Wer in Bildung investiert, sichert Zukunft. Für uns bedeutet das, die notwendigen Entscheidungen zu treffen und Vorhaben gezielt auf den Boden zu bringen. Genau das tun wir in Konradsheim und Windhag“, betont Bürgermeister Werner Krammer.

Mit den beiden Spatenstichen beginnt die Umsetzung zweier Projekte, die unterschiedliche Ausgangssituationen haben, aber demselben Anspruch folgen: Kindern zeitgemäße Bildungs- und Betreuungsangebote möglichst wohnortnah zur Verfügung zu stellen und dafür eine Infrastruktur zu schaffen, die den Anforderungen der kommenden Jahre gerecht wird. „Dafür braucht es auch starke Partner. Danke an das Land Niederösterreich für die Unterstützung bei diesen Vorhaben. Danke aber vor allem an die engagierten Menschen in den Ortsteilen, die immer tatkräftig mitanpacken und so ihren unmittelbaren Lebensraum wesentlich selbst mitgestalten“, so Bürgermeister Werner Krammer.

Konradsheim: Neubau ist notwendiger Schritt für die Zukunft des Schulstandortes

Das bestehende Schulgebäude in Konradsheim war bereits deutlich in die Jahre gekommen. Die baulichen Gegebenheiten entsprachen nicht mehr den Anforderungen, die heute an einen modernen und zukunftsfähigen Schulbetrieb gestellt werden. Eine grundlegende Erneuerung des Standortes war daher unausweichlich. Bereits im August wurde das alte Gebäude abgerissen.

Mit dem Neubau wird nun eine nachhaltige Lösung geschaffen. Statt laufend in eine überalterte Gebäudestruktur zu investieren, entsteht eine Volksschule, die von Grund auf auf die heutigen Anforderungen an Unterricht, Pädagogik und Schulalltag ausgerichtet ist.

Vor allem ist der Neubau aber eine langfristige Entscheidung für Konradsheim. Die Stadt investiert bewusst in den Erhalt eines wohnortnahen Bildungsangebotes und damit in eine Infrastruktur, die für die Entwicklung des Ortsteils von großer Bedeutung ist.
Der Neubau stellt sicher, dass auch die kommenden Generationen in Konradsheim zeitgemäße Bedingungen für ihre ersten Bildungsjahre vorfinden.

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister war beim Spatenstich in Konradsheim mit dabei: „Gute Bildung beginnt mit einem Umfeld, in dem Kinder ihre Fähigkeiten entfalten und Pädagoginnen und Pädagogen zeitgemäß arbeiten können. Genau dafür steht dieses Vorhaben. Ich gratuliere zu diesem wichtigen Zukunftsprojekt und wünsche für die Umsetzung einen erfolgreichen Bauverlauf sowie den Kindern und Pädagoginnen und Pädagogen schon heute viel Freude mit den neuen Räumlichkeiten.“

Windhag: Kindergarten und Volksschule künftig unter einem Dach

In Windhag steht eine andere, ebenso wichtige Weiterentwicklung der Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur im Mittelpunkt. Bislang ist im Gebäude der Volksschule lediglich die Kleinkindgruppe untergebracht. Der Kindergarten befindet sich hingegen an einem räumlich getrennten Standort.
Mit dem Umbau der Volksschule wird diese Trennung künftig aufgehoben: Der Kindergarten wird in das Volksschulgebäude integriert. Damit werden Kleinkindbetreuung, Kindergarten und Volksschule an einem gemeinsamen Standort gebündelt.

Das bringt wesentliche Vorteile für Kinder, Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen. Es entsteht ein gemeinsamer Bildungs- und Betreuungsstandort, an dem Kinder über mehrere Lebens- und Bildungsphasen hinweg begleitet werden können. Gleichzeitig werden Wege vereinfacht und vorhandene Infrastruktur effizient genutzt.

„Viele Menschen hier im Ort begleiten die Entwicklung der Bildungseinrichtungen seit Jahren mit großem Interesse und Engagement. Umso schöner ist es, heute an einem Punkt zu stehen, an dem aus vielen Überlegungen und Vorbereitungen ein konkretes Projekt wird. Für mich zeigt sich daran auch, was eine starke Dorfgemeinschaft ausmacht: Verantwortung für die nächste Generation zu übernehmen und gemeinsam dafür zu sorgen, dass Windhag ein Ort bleibt, an dem Familien gerne leben und Kinder gut aufwachsen können“, so Landesrat Anton Kasser.

Wohnortnahe Bildung ist eine Investition in starke Ortsteile
Mit den beiden Spatenstichen wird aus Entscheidungen nun die konkrete Umsetzung. Die Stadt investiert damit nicht nur in Gebäude, sondern in jene Infrastruktur, die Familien im Alltag brauchen und die wesentlich dafür ist, dass Ortsteile auch langfristig attraktive Lebensräume bleiben. Ein besonderer Moment bei beiden Spatenstichen war das gemeinsame Befüllen einer Zeitkapsel. Ausgewählte Erinnerungsstücke und Dokumente aus der heutigen Zeit sollen darin für kommende Generationen bewahrt werden und später einmal an den Beginn dieses wichtigen Projekts erinnern. Die Zeitkapsel wird im Zuge der Bauarbeiten eingesetzt und hält damit ein Stück Gegenwart für die Zukunft fest. Die Fertigstellung beider Vorhaben ist im Herbst 2027 geplant. In Summe werden über 4 Millionen Euro investiert.

Statements:
„Schule hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Kinder lernen heute auf unterschiedliche Weise und brauchen dafür Räume, die Bewegung, gemeinsames Arbeiten, aber auch Rückzug ermöglichen. Wenn das Schulgebäude diese Bedürfnisse unterstützt, profitieren davon Kinder und Lehrkräfte jeden einzelnen Tag“, erklärt Barbara Eichler, Direktorin der Volksschule Konradsheim.

„Eine moderne Volksschule war für viele Menschen in Konradsheim schon lange ein großer Wunsch. Dass wir jetzt tatsächlich den Neubau starten können, ist deshalb ein besonderer Moment für unseren Ort. Die Schule gehört zu Konradsheim und ist ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft. Vor allem aber schaffen wir damit für unsere Kinder und Familien eine Perspektive für viele Jahre“, freut sich Gemeinderat Leopold Brenn.

„Der Übergang in die Schule wird dadurch noch selbstverständlicher und vertrauter. Wir freuen uns sehr, dass in Windhag ein Ort entsteht, an dem Kinder über viele Jahre hinweg begleitet werden können“, betont Doris Tazreiter, Leiterin des Kindergartens Windhag.

„Dass Kleinkinderbetreuung, Kindergarten und Volksschule künftig unter einem Dach vereint sind, ist für Windhag etwas Besonderes. Wir rücken nicht nur räumlich näher zusammen, sondern können auch pädagogisch noch stärker voneinander profitieren. Vor allem für die Kinder und Familien entstehen dadurch kurze Wege und ein vertrautes Umfeld“, Regina Rammel, Volksschulleiterin Windhag.