Kost.bares Waidhofen: Gartenkult mitten in der Stadt 

Waidhofen ist kostbar – in den Gemeinschaftsgärten pflanzen, ernten, genießen die Waidhofnerinnen und Waidhofner gemeinsam.

Die Idee

Die Initiative kost.​bares Waidhofen bringt ein Stück Natur in die Stadt und einen Garten für alle. Der Fokus im Anbau liegt auf alten Obstsorten und ausgefallenen, seltenen Pflanzen. Diese Obst-, Gemüse- und Kräutersorten können von den Waidhofnerinnen und Waidhofnern sowie Gästen geerntet und für den Eigengebrauch verwendet werden. Um der Bevölkerung gerade am Anfang behilflich zu sein, übernimmt das Stadtgartenamt den „Löwenanteil“ der Gartenarbeit – vor allem in der Bepflanzung und Pflege.

Kost.​bare Gärten & Plätze

  • Der Bürgergarten (Ybbstor)
  • Gemeinschaftsgarten Zell
  • Gemeinschaftsgarten Krautberg
  • Vor der Volkschule Zell (Betontröge)
  • Zeller Mittelschule
  • Spitalkirche Eberhardtplatz
  • Schulgarten PLenkerschulzentrum
  • Vorplatz Schule Plenkerschulzentrum
  • Kindergarten II
  • Kindergarten III
  • Raifberg


So kannst du mitmachen

Greif zu und ernte die Früchte und das Gemüse in einem der Gärten für deinen eigenen Bedarf! Auch helfende Hände bei der Pflege sind gerne gesehen! Was du genau machen kannst, erfährst du bei Gerald Käferbeck. 

Gerald Käferbeck

Gerald Käferbeck

T +43 7442 511 - 141
F +43 7442 511 - 99
M +43 676 88 511 - 401
gerald.kaeferbeck@waidhofen.at

Impressionen aus dem Bürgergarten

Der Hintergrund

Um die Offenheit, Naturverbundenheit und Lebensqualität Waidhofens zu verdeutlichen, hat Bürgermeister Werner Krammer das Projekt „kostbare Stadt“ ins Leben gerufen. „Kostbar ist dabei im doppelten Sinn zu verstehen“, so Krammer, „als essbar und als wertvoll“. Um diese Ziele nachhaltig zu verfolgen, wurde eine Strategiegruppe rund um Siegfried Tatschl (Initiative Kirchberg am Wagram) gegründet. Als Ansprechpartner der Stadgemeinde stellt sich Gerald Käferbeck für diese Initiative zur Verfügung. Als erster Schritt wurde der bereits bestehende, „Bürgermeistergarten“ zum „Bürgergarten“ verwandelt. Krammer: „Wir wollen den Waidhofnerinnen und Waidhofnern etwas Zurückgeben – öffentliche Plätze, die sie für sich nutzen können, ganz nach ihren Vorstellungen.“

Der Start erfolgte 2015, im Frühjahr 2016 wird der Garten durch weitere Bäume, Pflanzen und einer eigenen Beleuchtung ergänzt.

Das Projekt „kost.bares Waidhofen“ soll Jung und Alt miteinander verbinden und das gemeinschaftliche Miteinander und die Naturverbundenheit fördern. In den nächsten Jahren werden auf vielen öffentlichen Flächen, wie Schul- und Kindergartenarealen, naturnahe Gärten entstehen. Dies eröffnet die Möglichkeit für Kinder und Pädagogen Früchte anzubauen, zu ernten und den wichtigen Wissenstransfer über Anbau-, Ernte- und Veredelungsmethoden zu sichern.

Gemeinschaftsgärten gibt es im Ortsteil Zell und am Krautberg.

Den Verantwortlichen der Stadt ist es ein großes Anliegen, Kindertagesstätten und Schulen sowie Privatpersonen Gartenflächen anzubieten, um den Gedanken der Selbstversorgung und des „miteinander Großes schaffen“ wieder an erste Stelle zu setzen.

Waidhofner Bio-Erde