Liebe zur Natur

Waidhofen a/d Ybbs bekennt sich mit Überzeugung zur "Natur im Garten"-Gemeinde. Experte Bernhard Haidler berät im Offenen Rathaus wöchentlich zum Thema naturnahe Gartengestaltung. 

"Natur im Garten"-Gemeinde

Schon in den Vorjahren wurden zahlreiche private und öffentliche Gärten der Stadt mit Natur-im-Garten-Plaketten ausgezeichnet. Waidhofen geht aber noch einen Schritt weiter: Bei der Park- und Grünanlagengestaltung wird gänzlich auf Pestizide und chemisch-synthetische Düngemittel verzichtet. Durch die Einhaltung der "Natur im Garten"-Kriterien wurde Waidhofen a/d Ybbs 2015 offiziell zur "Natur im Garten"-Gemeinde ernannt. Ökologische, nachhaltige Bewirtschaftung ist das Grünflächen-Credo in der Stadt. 

Bildungsstandort 

Waidhofen a/d Ybbs ist außerdem "Natur im Garten"-Bildungsstandort. Unter anderem werden kostenlos Vorträge und Workshops zum Thema Garten angeboten. Die nächsten Termine finden Sie bei den Veranstaltungen. Zudem wurde ein eigenes "Natur im Garten"-Büro im Rathaus eingerichtet. 

"Natur im Garten"-Tipp: Der richtige Rückschnitt

Wenn die Forsythien blühen, ist der richtige Zeitpunkt für einen fachgerechten Rückschnitt gekommen. Einerseits besteht keine starke Frostgefahr mehr und andererseits ist der Neuaustrieb noch nicht weit fortgeschritten. Beet- und Edelrosen mögen einen kräftigen Verjüngungsschnitt, Wild- und Strauchrosen werden nur bei Bedarf ausgelichtet.

Führen Sie den Verjüngungsschnitt bei Edelrosen und Beetrosen noch in der Ruhephase kurz vor dem Austrieb durch. Sie können die Rose aber auch dann noch schneiden, wenn sich bereits kurze, frische Triebe zeigen. Schneiden Sie abgestorbene Triebe bis in das vitale Holz zurück. Noch lebende Bereiche erkennen Sie an der grünen Farbe. Setzen Sie den Schnitt leicht schräg und ungefähr 5 Millimeter über einer schlafenden Knospe, auch Auge genannt, an. Das ist wichtig, da ein zu kurzer Schnitt die Knospe und damit den Neuaustrieb beschädigen könnte, wohingegen ein zu großer Abstand zum Austrocknen der Knospe führen kann.
Achten Sie auf sauberes und scharfes Schnittwerkzeug, um die Triebe nicht zu quetschen und damit die Wunde gut verheilen kann.
Es ist üblich, über einem nach außen gerichteten Auge zu schneiden, damit der neue Trieb nicht nach innen wächst. Je nachdem, in welche Richtung Sie Wachstum wünschen, können Sie dementsprechend die Knospe, über der geschnitten wird, auswählen.
Als Faustregel bei Edelrosen gilt: alle gut entwickelten, vorjährigen Triebe werden bis auf 2 oder 3 Augen gekürzt. Schwachwüchsige und verletzte Triebe werden ganz entfernt. Ist der Rosenstock schon älter, dann können Sie auch einzelne ältere Triebe bis auf einige Zentimeter über dem Boden zurückschneiden.

Tipp: "Natur im Garten" bietet kostenlose Webinare an. Einfach anmelden und los geht's: Zu den Webinaren


"Natur im Garten"-Büro

Waidhofen a/d Ybbs bekennt sich mit Überzeugung zur "Natur im Garten"-Gemeinde. "Natur im Garten"-Berater Mag. Berhard Haidler informiert jeden Freitag im Schloss Rothschild zu diversen Gartenthemen und gibt saisonale Tipps für Pflanzenliebhaber!

Schon gewusst?
Der Schlosspark im Schloss Rothschild ist ein anerkannter "Natur-Im-Garten"- Schaugarten!



Öffnungszeiten

Freitags: 9.00 bis 13.00 Uhr

Termin ausmachen und vorbeikommen!
Anmeldung unter: T +43 2742 74 333

Standort

Schlossweg 2
3340 Waidhofen a/d Ybbs