Stadt- & Dorfgespräche
8 Termine im Februar und März 2026 – in den Ortsteilen und Grätzln unserer Stadt.
Die Dorf- und Stadtgespräche haben die Impulse des Neujahrsempfangs dorthin gebracht, wo sie hingehören: mitten in die Ortsteile und mitten in die Innenstadt. Der Ansatz stieß auf reges Interesse. Er gab Raum, brennende Fragen ausführlich zu klären, Hintergründe zu verstehen und neue Themen aufzugreifen.
Bürgermeister Werner Krammer, die beiden Vizebürgermeister LAbg. Mario Wührer und Armin Bahr sowie Stadtrat Martin Dowalil standen als Vertreter der Stadtregierung Rede und Antwort. Auch weitere Stadt und Gemeinderäte waren regelmäßig vor Ort. Dieser direkte Austausch war vielen spürbar wichtig: ohne Distanz, ohne Umwege, von Mensch zu Mensch.
Ein zentrales Anliegen war Transparenz. Bürgermeister Werner Krammer beschrieb offen die herausfordernde finanzielle Ausgangslage und skizzierten die Schwerpunkte 2026: Bildung, Sicherheit und Infrastruktur. Gleichzeitig wurde gezeigt, welche Partnerschaften Waidhofen stärken. Große Unternehmen wie ÖBB oder die BGO (Bartenstein Grossnigg)-Gruppe setzen auf den Standort. In der Innenstadt investieren dm, Hartlauer und Private. Das sind Signale, die Mut machen und Perspektiven eröffnen.
Und auch der Rahmen der Dorf- und Stadtgespräche war bewusst gewählt: Sieben der acht Termine fanden in Wirtshäusern statt. Dort, wo man sich kennt, wo man zusammenkommt, wo Austausch ganz selbstverständlich ist. Damit wurde ein Zeichen gesetzt: Gastronomie ist mehr als ein Betrieb. Sie ist ein Ort der Begegnung.
Danke an alle, die gekommen sind. Danke fürs Mitreden, fürs Dranbleiben, fürs ehrliche Wort. Diese Gespräche zeigen: Gemeinsam können wir Waidhofen weiterbringen!
Die häufigsten Themen in den Gesprächen waren:
- Gesundheitsversorgung (Klinikum, Pflege und Betreuungszentrum, PVZ) sowie Notarzt
- Schutzzone bzw. Stadtbaubeirat
- McDonald’s und die Verkehrssituation im Patertal
- Stadtquartier ÖBB Hauptbahnhof
Gleichzeitig wurde deutlich: Jede Gegend hat ihre eigenen Fragen, die unmittelbar mit dem Alltag vor Ort zu tun haben.
In der Innenstadt ging es um die Schutzzone. In St. Georgen in der Klaus standen Turnsaal Neubau und zweite Kindergartengruppe im Fokus. Wirts brachte die Wildbachverbauung ein, Konradsheim den Neubau der Volksschule. In Windhag wurden Siedlungsentwicklung und Grünschnittbox thematisiert, in St. Leonhard am Walde Dorfplatz und Parkraum Management. Zell setzte Akzente bei touristischer und gastronomischer Entwicklung, Raifberg bei der Verkehrs und Parksituation im Siedlungsbereich rund um den Sportplatz.