Tun, was getan werden muss

Vorhaben in den Bereichen Bildung, Infrastruktur, Sicherheit, Wirtschaft & Gesundheit vorgestellt

Wie entwickelt sich Waidhofen in den kommenden Jahren weiter? Welche Projekte werden derzeit umgesetzt und welchen konkreten Nutzen bringen sie für die Menschen in der Stadt? Antworten auf diese Fragen liefert die aktuelle Entwicklung in Waidhofen. Unter dem Motto „Tun, was getan werden muss“ werden zahlreiche Vorhaben vorangetrieben, die die Lebensqualität sichern, den Standort stärken und die Stadt fit für die Zukunft machen. Bei einer Informationsveranstaltung am 29. Juni 2026 im Schloss Rothschild wurden diese Vorhaben von den Projektverantwortlichen vorgestellt.

„Wir haben einen klaren Plan für die Zukunft Waidhofens. Aufgrund der finanziellen Herausforderungen kann nicht alles, was wünschenswert wäre, sofort umgesetzt werden. Aber wir treffen jene Entscheidungen, die für die Zukunft unserer Stadt wirklich relevant sind. Entscheidungen, die nicht nur heute wirken, sondern auch in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren noch einen Unterschied machen. Mein Zugang dazu ist einfach und klar: „Wir tun, was getan werden muss“, blickt Bürgermeister Werner Krammer auf die aktuellen Vorhaben.

Der Blick auf die kommenden Jahre zeigt dabei eines deutlich: Die Schwerpunkte liegen dort, wo Investitionen langfristig Wirkung entfalten: In Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Infrastruktur und Wirtschaft entstehen Projekte, die nicht nur auf aktuelle Herausforderungen reagieren, sondern die Entwicklung Waidhofens über Jahrzehnte prägen werden.

Besonders sichtbar wird dies heuer im Bildungsbereich. Mit den Bauprojekten in Konradsheim, Windhag und St. Georgen in der Klaus sowie weiteren Investitionen in die Kinderbetreuung schafft die Stadt moderne Rahmenbedingungen für Kinder und Familien.

Auch die Gesundheitsversorgung wird von starken Partnern konsequent weiterentwickelt. Das Therapiezentrum Buchenberg wird von der BVAEB modernisiert und stärkt den Gesundheitsstandort Waidhofen ebenso wie der geplante Neubau des NÖ Pflege- und Betreuungszentrums durch die NÖ Landesgeseundheitsagentur. Gemeinsam mit den bestehenden medizinischen Einrichtungen entstehen Angebote, die den Menschen in jeder Lebensphase zugutekommen, die Versorgung und wichtige Arbeitsplätze langfristig sichern.

Parallel dazu wird der Wirtschaftsstandort gestärkt. Die Weiterentwicklung des Betriebsgebiets Gstadt schafft Raum für Unternehmen und Wachstum. Gleichzeitig investieren heimische Betriebe in ihre Standorte und setzen damit ein starkes Zeichen für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Waidhofen. Auch in der Innenstadt entstehen neue Impulse, etwa durch Projekte wie das geplante „Stadt.Haus.Drei“ der Hausärztin Dr. Martina Reingruber, das die medizinische Versorgung stärkt und zusätzliche Frequenz in das Stadtzentrum bringt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Sicherheit und Infrastruktur. Mit dem neuen Feuerwehrhaus für die Feuerwehren Stadt und Zell in Kreilhof und dem Neubau der FF Wirts entstehen moderne Rahmenbedingungen für jene Menschen, die sich ehrenamtlich für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen. Investitionen in die technische Infrastruktur, die Versorgungseinrichtungen und öffentliche Gebäude sorgen darüber hinaus dafür, dass Waidhofen auch künftig ein verlässlicher und leistungsfähiger Lebensraum bleibt.

Alle diese Projekte verfolgen ein gemeinsames Ziel: Sie schaffen konkrete Verbesserungen für die Menschen in der Stadt. Sie stärken Familien, unterstützen Unternehmen, sichern Versorgung und Betreuung und tragen dazu bei, dass Waidhofen auch künftig eine Stadt voller Möglichkeiten bleibt.

Die wesentlichen zehn Zukunftsprojekte werden ab sofort im Rahmen einer Ausstellung im Offenen Rathaus präsentiert. Bürgerinnen und Bürger können sich zu den Öffnungszeiten jederzeit über die Vorhaben informieren.