Startschuss für moderne Bildungsinfrastruktur

Neubau der Volksschule Konradsheim

Der geplante Neubau der Volksschule im Ortsteil Konradsheim geht in die nächste entscheidende Phase. Ende März wurde das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs gekürt. Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 27. April mehrstimmig die Beauftragung des Architekturbüros „hellwach“ mit den Planungsleistungen beschlossen und damit ein deutliches Zeichen für die Weiterentwicklung der Bildungsinfrastruktur gesetzt.

Das bestehende Schulgebäude war bereits stark in die Jahre gekommen und wies einen erheblichen Sanierungsbedarf auf, der langfristig nicht mehr wirtschaftlich tragbar gewesen wäre.

„Gerade in herausfordernden Zeiten ist es entscheidend, gezielt in die Zukunft unserer Stadt zu investieren. Mit dem Neubau der Volksschule in Konradsheim folgen wir klar unsere Prioritäten, insbesondere in den Bereichen Bildung, Sicherheit und Infrastruktur. Es ist eine Investition, die den Kindern und der Identität eines ganzen Ortsteiles zugutekommt“, betont Bürgermeister Werner Krammer.

Von Jänner bis März 2026 wurde ein dreimonatiger Architekturwettbewerb durchgeführt, zu dem acht renommierte Architekturbüros eingeladen wurden. Nach intensiver Prüfung aller Einreichungen konnte sich das Projekt des Architekturbüros „hellwach“ durchsetzen und wurde als Siegerprojekt gekürt.

Der geplante Neubau schafft optimale Rahmenbedingungen für modernes, pädagogisch innovatives Lernen. Großzügige, multifunktionale Räume und interaktive Lernzonen ermöglichen flexible Unterrichtsformen und fördern die individuelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler.

Architektur im Einklang mit der Natur
Gestaltung und Materialität des Gebäudes orientieren sich bewusst an den umliegenden Waldflächen. Die Fassade greift natürliche Strukturen auf und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Der verstärkte Einsatz von Holz als nachwachsendem Baustoff unterstreicht den nachhaltigen Ansatz des Projekts.

Ein durchdachtes Energiekonzept sorgt für einen optimierten Energiebedarf sowie niedrige Betriebs- und Lebenszykluskosten. Natürliche Beschattung, die Ausrichtung des Gebäudes entlang des Sonnenverlaufs und der gezielte Einsatz von Speichermasse wirken im Zusammenspiel mit moderner Haustechnik. Eine Wärmepumpe sowie eine hauseigene Photovoltaikanlage tragen wesentlich zur umweltfreundlichen Energieversorgung bei.
Zusätzlich kommen baubiologisch unbedenkliche Materialien wie Linoleum, Parkett sowie Absorber aus biologischen Rohstoffen zum Einsatz. Bei erdberührten Bauteilen wird Recyclingbeton verwendet, wodurch der Ressourcenverbrauch reduziert und die CO₂-Bilanz deutlich verbessert wird.

Baubeginn im Sommer möglich

Der frühestmögliche Termin für den Start der Arbeiten ist Anfang August. 
Am 3. Juni, 19.30 Uhr, wird das Projekt im Haus Konradsheim der Bevölkerung vorgestellt.