Gemeinsam für ein „Sauberes Waidhofen“

Frühjahrsputz im großen Miteinander

Im Rahmen der Aktion „Sauberes Waidhofen“ packten auch heuer wieder zahlreiche Menschen eine Woche lang gemeinsam an. Waidhofnerinnen und Waidhofner, Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, Vereine sowie über 350 Schülerinnen und Schüler und 25 Pfadfinder machten sich ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken auf den Weg, um achtlos weggeworfenen Müll und Zigarettenstummel einzusammeln.

Unzählige gefüllte Müllsäcke wurden in den beim Rathaus aufgestellten Sammelboxen oder direkt im Wertstoffzentrum entsorgt. Auch der Plexiglaszylinder vor dem Rathaus machte erneut eindrucksvoll sichtbar, wie viele Zigarettenstummel im öffentlichen Raum und in der Natur landen.

Bürgermeister Werner Krammer zeigte sich erfreut über den großen Einsatz der Bevölkerung: „Dank des beeindruckenden Engagements so vieler Waidhofnerinnen und Waidhofner war diese Aktion wieder ein voller Erfolg. Es ist sehr motivierend zu sehen, wie viele Menschen sich nicht nur während dieser Aktionswoche, sondern das ganze Jahr über für unsere Umwelt einsetzen. Ich bin zuversichtlich, dass wir weiterhin auf diese breite Unterstützung bauen können – für ein sauberes und lebenswertes Waidhofen!“

Auch Umweltstadträtin Gudrun Schindler-Rainbauer war wie jedes Jahr selbst aktiv im Einsatz: „In den vergangenen Wochen waren viele Engagierte – ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – in der Natur unterwegs, um achtlos Weggeworfenes zu entfernen. Ob Plastikflaschen, Sackerl, Dosen oder Zigarettenstummel: All das hat dort nichts verloren. Heuer ist schon viel weniger Müll zusammengekommen – das zeigt, dass viele Menschen ganz bewusst auf unsere Umwelt achten“, bedankt sich die Umweltstadträtin herzlich. Gleichzeitig weist sie auf ein weiterhin bestehendes Problem hin: „An neuralgischen Punkten wie Sitz- und Wartebereichen, vor Geschäften und bei Kreisverkehren finden sich nach wie vor viele Snus-Nikotinbeutel und Zigarettenstummel. Daher meine große Bitte: Entsorgt diese Abfälle nicht respektlos in der Natur, sondern in einem Mistkübel. Diese Giftstoffe gelangen in unser Trinkwasser und gefährden unsere Gesundheit. Diese Ignoranz gegenüber euren Mitmenschen und den Stadtpflegern ist nicht fair“, betont Schindler-Rainbauer.