IFE unterstützt Sportleben
Kunstrasengranulat gereinigt und wiederverwendet
Im März 2026 stellte die IFE Aufbereitungstechnik GmbH ihr Technikum in Waidhofen an der Ybbs für ein besonderes Recyclingprojekt zur Verfügung: Mehrere Big Bags an gebrauchtem Kunstrasen-Füllmaterial wurden unentgeltlich aufbereitet – ein Beitrag des heimischen Maschinenbauers zur Förderung des lokalen Sportlebens und zur Schonung wertvoller Ressourcen.
Die Aufbereitung wurde von Mario Steinbichler und Patrick Groß, zwei erfahrenen Technikums-Mitarbeitern, in zwei Schritten durchgeführt: Zunächst wurde das Material auf einem IFE Linearschwingsieb gesiebt, wobei künstliche Grashalme sowie Störstoffe wie Blätter und Zweige zuverlässig entfernt wurden. Das verbleibende Gemisch aus Gummigranulat und Sand wurde anschließend im Feinsortiersystem IFE SORT weiterverarbeitet. Diese Dichtesortiermaschine trennt auf Basis von Vibration und Luftströmung feine Schüttgüter nach ihrer Dichte – im vorliegenden Fall das leichtere Gummigranulat vom schwereren Sand. Das so gewonnene, saubere Granulat kann direkt wieder als Füllmaterial auf dem Kunstrasenplatz eingesetzt werden.
Damit konnte nicht nur auf eine kostspielige Neubeschaffung des Kunstrasengranulats verzichtet werden – auch Material, das nach einem Hochwasserereignis verunreinigt war, ließ sich durch die Aufbereitung wiederverwenden. Das trägt zur Ressourcenschonung bei und fördert die Kreislaufwirtschaft.
„Eine Stadt lebt von den Unternehmen, die hier verwurzelt sind und Verantwortung übernehmen. Genau diese starke Verbindung zwischen unserer Stadt und der heimischen Wirtschaft wird durch dieses Projekt eindrucksvoll sichtbar. Dahinter steht nicht nur technisches Können, sondern ein gemeinsames Verständnis dafür, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen wollen – heute und in Zukunft. Dass ein heimisches Unternehmen dabei seine international bewährte Technologie einbringt und dieses Projekt für unsere Stadt sogar kostenlos umsetzt, ist ein starkes Zeichen echter Partnerschaft. Herzlichen Dank dafür“, betont Bürgermeister Werner Krammer.
Die Initiative dafür ging auf Franz Fuchsluger zurück, Leiter des After Sales Service bei IFE und selbst langjähriger begeisterter Sportler. Als jahrzehntelanger Mitarbeiter wusste er genau, welche Möglichkeiten die hauseigene Technologie bietet – und brachte beide Seiten zusammen. „Sport verbindet – und gute Technik macht ihn möglich. Wenn wir mit unseren Maschinen dazu beitragen können, dass ein Sportplatz in unserer Stadt wieder in Schuss kommt, dann machen wir das gerne. Das ist für mich eine Herzensangelegenheit", so Fuchsluger.
Das Waidhofener Projekt ist dabei kein Einzelfall: Die IFE-Lösung zur Kunstrasen-Aufbereitung stößt international auf wachsendes Interesse. Sowohl in Frankreich als auch in den USA hat das Verfahren bereits Aufmerksamkeit geweckt – ein erstes Projekt im Ausland befindet sich derzeit in der Umsetzung. IFE freut sich, mit dieser Technologie nicht nur vor der eigenen Haustür, sondern auch auf internationalem Parkett einen Beitrag zu nachhaltigem Sportplatzbetrieb leisten zu können.