Neues Kapitel für Kröllerhaus

Umbau zu moderner Ordination hat begonnen

Mit dem Start der Bauarbeiten im Kröllerhaus beginnt für ein prägendes Innenstadtgebäude im historischen Stadtkern ein neues Kapitel. Aus einem Haus mit viel Geschichte entsteht Schritt für Schritt ein Ort, der Menschen künftig im Alltag begleiten wird: eine moderne Arztpraxis mit Platz für Allgemeinmedizin, Therapien und weitere Angebote. Die neuen Eigentümer – Martina und Sebastian Reingruber – setzen damit ein Zeichen für die Belebung der Innenstadt und die Aufwertung des historischen Stadtkerns.

Derzeit laufen in den Innenräumen die Entkernung und die vorbereitenden Sanierungsarbeiten. Diese aktuellen Maßnahmen betreffen ausschließlich den Innenbereich und erfordern keine Bauverhandlung. Parallel dazu wird der Einreichplan erarbeitet. Ziel ist ein Umbau, der die historische Substanz respektiert und gleichzeitig zeitgemäße Medizin in gut strukturierten Räumen möglich macht.

Bewundernswert ist dabei die Stimmung auf der Baustelle: Das gesamte Ordinationsteam packt bei den vorbereitenden Sanierungsarbeiten mit an und bringt sich dort ein, wo es möglich ist. „Die Vorfreude auf die neuen Räumlichkeiten ist deutlich spürbar“, so Sebastian Reingruber. „Und natürlich bemühen wir uns die Einschränkungen für die Innenstadt so gering und kurz wie möglich zu halten.“

Aus Sicherheitsgründen wird während der Bauarbeiten der Gehsteig vor dem Haus gesperrt. Fußgängerinnen und Fußgänger müssen in diesem Bereich auf die andere Straßenseite wechseln.

Im künftigen Nutzungskonzept ist eine Hausarztpraxis vorgesehen, ausgelegt auf die nächsten Jahrzehnte. Geplant sind adäquate und ausreichend Behandlungsräume, damit Patientinnen und Patienten bestmöglich versorgt werden können. Mehr Platz für Therapien schafft die Grundlage, das Angebot zu erweitern. Vorgesehen sind Flächen für eine Wahlarzt- und Kassenordination sowie für Physiotherapie. Darüber hinaus sollen Räumlichkeiten für weitere Wahlärzte möglich sein. Um Wege kurz zu halten und regionale Wertschöpfung zu stärken, werden nach Möglichkeit Firmen aus der Region eingebunden. Die architektonische Planung übernimmt Architekt Hertl aus Steyr.
Auch eine ergänzende Nutzung im Erdgeschoß ist Teil der Überlegungen. Dort besteht die Möglichkeit für ein kleines Lokal, das die Frequenz im Zentrum zusätzlich stärken könnte.

Mit dem Umbau entstehen zudem moderne, ergonomische Arbeitsplätze für insgesamt 14 Angestellte.