Rückblick: Stadt- und Dorfgespräche 2026
Zusammenarbeit und Transparenz
Von 9. Februar bis 11. März fanden in Waidhofen an der Ybbs insgesamt acht Dorf- und Stadtgespräche statt. Über diesen Zeitraum von 32 Tagen konnten rund 380 Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen einbringen, Fragen stellen und gemeinsam mit der Stadtregierung diskutieren.
Die Gespräche fanden bewusst in den einzelnen Ortsteilen statt, größtenteils in Wirtshäusern als Orte der Begegnung. Ziel der Reihe war es, die Impulse aus dem Neujahrsempfang in die Breite zu tragen und den Bürgerinnen und Bürgern direkt Rede und Antwort zu stehen. Bürgermeister Werner Krammer, die Vizebürgermeister Mario Wührer und Armin Bahr sowie Stadtrat Martin Dowalil waren ebenso vor Ort wie weitere Stadt- und Gemeinderäte.
Die Gespräche boten die Gelegenheit, die finanzielle Ausgangslage der Stadt transparent darzustellen und die Schwerpunkte für 2026 zu skizzieren: Bildung, Sicherheit und Infrastruktur. Gleichzeitig wurden die Partnerschaften im Bereich Wirtschaft und Gesundheit präsentiert: Große Unternehmen wie ÖBB und die BGO-Gruppe setzen auf Waidhofen, in der Innenstadt investieren dm, Hartlauer und private Betriebe.
Wichtige Themen aus den Gesprächen
Besonders häufig wurden folgende Themen angesprochen:
• Gesundheitsversorgung (Klinikum, PVZ, Pflege- und Betreuungszentrum, Notarzt)
• Schutzzone und Stadtbaubeirat
• Verkehrssituation (inkl. Patertal, McDonald’s)
• Stadtquartier ÖBB-Hauptbahnhof
Darüber hinaus gab es Ortsteilspezifische Anliegen, die den direkten Bezug zu den Lebensräumen der Bürgerinnen und Bürger zeigen:
• Innenstadt: Schutzzone
• St. Georgen in der Klaus: Neubau Turnsaal und 2. Kindergartengruppe
• Wirts: Wildbachverbauung
• Konradsheim: Neubau Volksschule
• Windhag: Siedlungsentwicklung, Grünschnittbox
• St. Leonhard am Walde: Dorfplatz, Parkraum-Management
• Zell: touristische und gastronomische Entwicklung
• Raifberg: Verkehrs- und Parksituation im Siedlungsbereich
Die Stadt- und Dorfgespräche haben gezeigt, dass das Interesse der Bürgerinnen und Bürger, die Stadt aktiv mitzugestalten, groß ist. Transparente Kommunikation ermöglicht es, Prioritäten zu erklären, Kompromisse zu finden und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
„Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie an die Partner im Gemeinderat. Wir haben gemeinsam einen guten Weg gefunden, wie wir als Stadtregierung professionell zusammenarbeiten und große Herausforderungen meistern können. Auch beim Budget mussten wir Kompromisse finden, und auch das haben wir geschafft“, betont Bürgermeister Werner Krammer.