Forstarbeiten im Stadtgebiet

Pflegemaßnahmen aus Sicherheitsgründen

Waidhofen an der Ybbs ist eine Stadt, in der Natur und Alltag eng zusammengehören. Gerade deshalb ist es wichtig, Wälder, Wege und Schutzanlagen laufend zu pflegen. In den kommenden Wochen starten im Stadtgebiet mehrere forstliche und technische Maßnahmen. Sie dienen einem klaren Zweck: Sicherheit für alle, die draußen unterwegs sind, und ein verlässlicher Schutz bei Starkregen und Hochwasser. Es kann abschnittsweise zu Sperren und kurzzeitigen Einschränkungen kommen.

Rückhaltebecken bleiben nur wirksam, wenn sie regelmäßig gepflegt werden
In nächster Zeit werden im Stadtbereich laufend einzelne Geschieberückhaltebecken gepflegt. Diese Anlagen halten bei Unwettern Geröll zurück und entlasten Bäche und Siedlungsbereiche. Damit sie im entscheidenden Moment funktionieren, müssen sie kontinuierlich kontrolliert, geräumt und instandgehalten werden. Die Arbeiten erfolgen je nach Standort mit Gerät und Materialtransport und sind ein wichtiger Beitrag zur Vorsorge.

Buchenberg: Sperre am Höhenrundweg ab Montag

Am Buchenberg beginnen am Montag, 9. Februar Durchforstungsarbeiten. Aus Sicherheitsgründen wird der Höhenrundweg auf der Weyrerstraßen-Seite gesperrt, und zwar im Abschnitt von Schwammerlplatz bis zum Gasthaus Grasberg. Während der Arbeiten können Äste oder Stämme fallen, zudem sind Forstmaschinen im Einsatz. Die Stadt ersucht, die Sperre unbedingt einzuhalten. Vor Ort wird eine klare Beschilderung angebracht.

Fünf Bäume müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden

Die jährlichen Baumbegutachtungen haben ergeben, dass fünf Bäume im Stadtgebiet aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen. „Das sind Entscheidungen, die niemand leicht trifft. Doch wenn die Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr gegeben ist, zählt der Schutz von Menschen an erster Stelle“, betont Landtagsabgeordneter Vizebürgermeister Mario Wührer.

Betroffen sind auch die beiden Birken beim beliebten Aussichtspunkt Krautbergkreuz. Sie sind vom Birkenporling befallen, einem Pilz, der das Holz sehr schnell zersetzt. Dadurch steigt das Risiko, dass ein Baum bei Wind oder Schneelast unerwartet bricht. Die beiden Birken werden daher entfernt und noch im Frühjahr nachgesetzt. Auch in der Allee müssen kranke Bäume ersetzt werden. Stadtförster Georg Brenn stellt klar: „All diese Maßnahmen sind notwendig, damit Schutzanlagen, Wege und Aufenthaltsbereiche sicher bleiben. Gerade bei Rückhaltebecken und geschädigten Bäumen geht es um Vorsorge. Schäden entwickeln sich oft nicht offensichtlich, das Risiko kann aber sehr plötzlich akut werden. Deshalb sind regelmäßige Überprüfungen unbedingt notwendig. Wichtig ist: Was gefällt werden muss, wird ersetzt. Alle Bäume werden noch im Frühjahr nachgesetzt. So bleibt das Stadtgrün erhalten.“